Mögliche Begegnung

Cabaret des Grauens
18
Feb

Mögliche Begegnung

von Cabaret des Grauens

von Paul Barz

Leipzig 1747. Schauplatz der Thüringer Hof, erstes Haus am Platz. Der geschätzte Komponist und verdiente Thomas-Kantor Johann Sebastian Bach wird als 17. Mitglied in die «Societät der musikalischen Wissenschaften» aufgenommen. Ehrengast der Veranstaltung: der eigens aus London herbeigereiste Georg Friedrich Händel, berühmtester und bestbezahlter Musiker seiner Zeit, der es sich nicht nehmen lässt, im Anschluss an die Feier den Kollegen Bach zu einem kleinen Essen zu bitten.

Verschiedener hätte Paul Barz in seiner Komödie die beiden Künstler nicht (über-)zeichnen können. Auf der einen Seite der Mann von Welt, vor dem selbst Könige knien, für den Musik ein Geschäft ist, auf der anderen Seite der kleine Kantor von St. Thomas, ganz der Künstler aus Leidenschaft, dessen Meisterwerke auch unbezahlt bleiben können, denn sie kommen von Herzen, dessen bester Rock zweimal gewendet und ein Pfeifchen nach dem Essen sein einziger Luxus ist.
Da dauert es nicht lange, schon fliegen verbal die Fetzen, mal will sich übertrumpfen, will sich begreifen, will sich selbst beweisen, dass die eigene Lebenseinstellung die richtige ist. Und am Schluss bleibt die große Frage: hätten sie sich kennengelernt, wären die zur ewigen Konkurrenz verdammten Komponisten nicht vielleicht Freunde geworden, hätten gemeinsam die herrlichste Musik der Welt hinterlassen?

In dieser prunkvollen Komödie mit barockem Schnörkel spielen Guido Drell, Patrick Brenner und Sascha Ciric unter der Regie von Nadine Konietzny.

Preise:
19,- € voll
16,- € ermäßigt

Einlass ab 19.30 Uhr

Infos / Reservierung

 

Datum und Zeit

18. Februar 2023
Beginn: 20:00
Uhr
Ende: etwa um 22:00 Uhr
 

Ort

Cabaret des Grauens
In den Grüben 166, Burghausen


 
 
 
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