Tobias Öller und Christine Eixenberger - Überstunden
Ein Mann, eine Frau, und viele Rollen: Tobias Öller und Christine Eixenberger gehen auf die Suche nach der großen gemeinsamen Formel hinter Yoga-Chakren, Gamsbart und Gesundheitsfonds.
oszilliert zwischen Komödie und Kabarett, mit vielen Seitenhieben auf die politische Gegenwart, ohne die großen Menschheitsfragen aus dem Blick zu verlieren: Was bedeutet Freiheit? Die Volkshochschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen, und die lokale Polit-Prominenz bereitet sich mit Inbrunst vor auf den Auftritt in der Öffentlichkeit. Was zunächst so harmlos und harmonisch scheint, eskaliert in einer skurrilen Podiumsdiskussion, bei der die Fronten der Parteien ungebremst aufeinander prallen. Tobias Öller und Christine Eixenberger beleuchten in ihrem ersten gemeinsamen Kabarett-Programm die dunklen Winkel hinter den Kulissen der großen und kleinen Shows. Sie demaskieren die Fassaden der Bildungspolitik mit einer Innenansicht des Beamtenapparats und ziehen dabei alle Register der Theaterkunst.
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Ort: Cabaret des Grauens
Datum:
Tobias Öller und Christine Eixenberger beleuchten in ihrem ersten gemeinsamen Kabarettprogramm die dunklen Winkel hinter den Kulissen der großen und kleinen Shows, schlüpfen in viele verschiedene Rollen und demaskieren so manch große Geste im aktuellen Polit-Zirkus. Dabei ziehen sie alle Register der Theaterkunst: skurrile Geschichten, kantige Charaktere und herzhafte Dialoge erwarten die Zuschauer bei dem Stück „Überstunden - Ein Festakt.“ |
Es pressiert, vom Anfang bis zum Ende im Kabarettprogramm von und mit Christine Eixenberger und Tobias Öller: „Überstunden - Ein Festakt.“ |
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Die Volkshochschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen, doch bevor der Festakt starten kann, muss noch viel erledigt werden. Ein Hausmeister philosophiert über den Mauerfall, über Baustellen-Poesie und wunde Punkte der Biografie, während sich eine nervöse VHS-Geschäftsleiterin Gedanken über ihre pädagogische Zielgruppe macht. So manches illustre Pärchen bereitet sich indes vor auf den Ernstfall an der Front, auf eine apokalyptisch-bayerische Podiumsdiskussion zur Bildungsmisere, bei der alle zur Sprache kommen: Die gedemütigten Parteibonzen ebenso wie Lehrer und Gelehrte, und hinter der Bühne macht man Überstunden, damit die Feier reibungslos vonstatten geht. Tobias Öller und Christine Eixenberger beleuchten in ihrem ersten gemeinsamen Kabarett-Programm die dunklen Winkel hinter den Kulissen der großen und kleinen Shows, schlüpfen in viele verschiedene Rollen und demaskieren so manch große Geste im aktuellen Polit-Zirkus. Dabei ziehen sie alle Register der Theaterkunst: skurrile Geschichten, kantige Charaktere und herzhafte Dialoge erwarten die Zuschauer bei dem Stück „Überstunden - Ein Festakt.“
Die Nachwuchs-Schauspielerin Christine Eixenberger gibt mit der Produktion ihr Kleinkunst- Debüt, für Tobias Öller ist es hingegen nach drei Soloprogrammen das erste Ensemble-Stück. „Mich reizt die Zusammenarbeit auf der Bühne - und es ist ein vollkommen neues Gefühl, einen Dialog nicht mit mir selbst sprechen zu müssen. Quasi das vorläufige Ende der Schizophrenie“, sagt Öller über das neue Programm, das wieder einen Bogen schlägt von den großkopferten Kleinstadtcharakteren hinauf zur großen Politik - und zurück. Dieses Spannungsfeld zwischen handfesten Sturschädeln und staatstragendem Schauspiel, jene Kluft zwischen ministerialen Wahlkämpfern einerseits, bierseligem JU-Kreisvorstand andererseits ist bereits das Markenzeichen des 35-Jährigen, der mit seinen drei Soloprogrammen „Warten auf Sezuan“, „Chateau Rouge“ und „Spiel mir das Lied vom Schnee“ Kritiker und Publikum nachhaltig begeistern konnte. „Ein großes Nachwuchstalent“, jubilierte die Süddeutsche Zeitung, auf eine Stufe mit Bruno Jonas, Django Asül und Sigi Zimmerschied stellt ihn die „Passauer Neue Presse“.
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