Good Girls Gone Bad - Der Braun-Ensslin-Komplex

 

   
 

Datum:

Termin  Freitag 21 Januar 2011
Termin  Samstag 22 Januar 2011

 

Beginn 20:oo Uhr

Einlass ab 19:oo Uhr

 

Ort: Cabaret des Grauens
In den Grüben 166
84489 Burghausen

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Eva Braun: Claudia Hinterecker
Gudrun Ensslin: Chiara Nassauer
Regie: Chiara Nassauer

 

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Schauspiel mit den Monologen "Die Banalität des Bösen" und "Kein Denkmal für Gudrun Ensslin" aus Christine Brückners "Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen"
Ein Raum. Zwei Frauen. Im Angesicht ihrer Lage müssen sie Rechenschaft ablegen - vor der Welt und sich selbst. Zwei Frauen, deren Lebensauffassungen nicht unterschiedlicher sein könnten, die sich nie getroffen haben - zwei Welten, die einander ausschließen.
Eva Hitler, geborene Braun und Gudrun Ensslin.
Die eine die jahrelange heimliche Geliebte eines der größten Massenmörder der Weltgeschichte. Eine untätige Zeugin des Wahnsinns, ständig auf der Flucht in eine Scheinwelt, politisch so desinteressiert wie beharrlich in ihrer Liebe.
Die andere eine verurteilte Terroristin, Mitbegründerin der RAF und eine der Haupt-verantwortlichen für den blutigen „Deutschen Herbst“. Eine angriffslustige, kämpferische Intellektuelle, die für ihre Überzeugungen über Leichen geht.
Soweit zu dem, was wir in Geschichtsbüchern und Zeitdokumenten über sie finden. Aber wie stehen die beiden Frauen selbst zu ihrer Geschichte? Würden sie sich rechtfertigen – und wie? Wo verschwimmt die Grenze zwischen Gut und Böse, zwischen Liebe und Abhängigkeit, zwischen Glauben und Fanatismus? Wie wird aus einem „guten Mädchen“ ein „böses Mädchen“?
In ihrer Monologsammlung versammelt die Autorin Christine Brückner „ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ – Reden, die nicht in den Geschichtsbüchern zu finden sind. Mit großem Einfühlungsvermögen, beißendem Spott und sprachlicher Brillanz lässt sie endlich die Frauen selbst zu Wort kommen, um uns einen ganz neuen Blick auf die Geschichte zu ermöglichen.

Zwei junge Schauspielerinnen verkörpern diese beiden Ausnahmegestalten, ohne für oder gegen sie zu sprechen. Sie lassen sie sein, was sie sind – und zeigen uns, wie sie dazu wurden…

 

 

 

Presse

 

 

 

 

 

 

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