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Kabarett - 26.09.2010 um 20:00 Uhr Ort: Cabaret des Grauens Info: www.cabaretdesgrauens.de     Anmelden

Tobias Öller und Christine Eixenberger - Überstunden

Ein Mann, eine Frau, und viele Rollen: Tobias Öller und Christine Eixenberger gehen auf die Suche nach der großen gemeinsamen Formel hinter Yoga-Chakren, Gamsbart und Gesundheitsfonds.

 

 

Ort: Cabaret des Grauens


Datum Abendveranstaltung:

 

26.03.10

 

Eintrittspreis: 10 €  /ermäßigt 10 €


Uhrzeit: 20.00 Uhr / Einlass 19.00 Uhr


 

Tobias Öller und Christine Eixenberger beleuchten in ihrem ersten gemeinsamen Kabarettprogramm die dunklen Winkel hinter den Kulissen der großen und kleinen Shows, schlüpfen in viele verschiedene Rollen und demaskieren so manch große Geste im aktuellen Polit-Zirkus. Dabei ziehen sie alle Register der Theaterkunst: skurrile Geschichten, kantige Charaktere und herzhafte Dialoge erwarten die Zuschauer bei dem Stück „Überstunden - Ein Festakt.“

Es pressiert, vom Anfang bis zum Ende im Kabarettprogramm von und mit Christine
Eixenberger und Tobias Öller: „Überstunden - Ein Festakt.“

Die Volkshochschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen, doch bevor der Festakt starten kann,
muss noch viel erledigt werden. Ein Hausmeister philosophiert über den Mauerfall, über
Baustellen-Poesie und wunde Punkte der Biografie, während sich eine nervöse VHS-
Geschäftsleiterin Gedanken über ihre pädagogische Zielgruppe macht. So manches illustre
Pärchen bereitet sich indes vor auf den Ernstfall an der Front, auf eine apokalyptisch-
bayerische Podiumsdiskussion zur Bildungsmisere, bei der alle zur Sprache kommen: Die
gedemütigten Parteibonzen ebenso wie Lehrer und Gelehrte, und hinter der Bühne macht man
Überstunden, damit die Feier reibungslos vonstatten geht. Tobias Öller und Christine
Eixenberger beleuchten in ihrem ersten gemeinsamen Kabarett-Programm die dunklen
Winkel hinter den Kulissen der großen und kleinen Shows, schlüpfen in viele verschiedene
Rollen und demaskieren so manch große Geste im aktuellen Polit-Zirkus. Dabei ziehen sie
alle Register der Theaterkunst: skurrile Geschichten, kantige Charaktere und herzhafte
Dialoge erwarten die Zuschauer bei dem Stück „Überstunden - Ein Festakt.“
Die Nachwuchs-Schauspielerin Christine Eixenberger gibt mit der Produktion ihr Kleinkunst-
Debüt, für Tobias Öller ist es hingegen nach drei Soloprogrammen das erste Ensemble-Stück.
„Mich reizt die Zusammenarbeit auf der Bühne - und es ist ein vollkommen neues Gefühl,
einen Dialog nicht mit mir selbst sprechen zu müssen. Quasi das vorläufige Ende der
Schizophrenie“, sagt Öller über das neue Programm, das wieder einen Bogen schlägt von den
großkopferten Kleinstadtcharakteren hinauf zur großen Politik - und zurück. Dieses
Spannungsfeld zwischen handfesten Sturschädeln und staatstragendem Schauspiel, jene Kluft
zwischen ministerialen Wahlkämpfern einerseits, bierseligem JU-Kreisvorstand andererseits
ist bereits das Markenzeichen des 35-Jährigen, der mit seinen drei Soloprogrammen „Warten
auf Sezuan“, „Chateau Rouge“ und „Spiel mir das Lied vom Schnee“ Kritiker und Publikum
nachhaltig begeistern konnte. „Ein großes Nachwuchstalent“, jubilierte die Süddeutsche
Zeitung, auf eine Stufe mit Bruno Jonas, Django Asül und Sigi Zimmerschied stellt ihn die
„Passauer Neue Presse“.

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